Die Linien-Rasterung bezeichnet die Umsetzung eine Linie auf ein Punktraster gezeichnet werden soll und ist eine elementare Operation der Computergrafik. Da nicht jeder Punkt einer mathematischen Linie in das Punktraster passt, wird die gerasterte Linie eine Punktmenge ergeben, die sich der Linie möglichst gut anpasst.
Eine naive Methode der Rasterung mittels Rundung ist der DDA-Algorithmus. Dazu wird die Steigung der Linie berechnet, durch die Anzahl der X-Werte geteilt und dieser Wert in jedem Schleifendurchlauf zum Y-Wert addiert. Die kaufmännische Rundung kann vereinfacht werden, indem der Startwert um 0,5 erhöht und dann nur die Nachkommastellen abgeschnitten werden.
Die einzig "teure" Rechenoperation bei diesem Verfahren ist allerdings die Berechnung der Steigung, da hier eine Division unvermeidlich ist.
Dies wird durch den verbesserten
Bresenham-Algorithmus vermieden.
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