In diesem Beispiel soll ein gescanntes
Luftbild der 23cm-Klasse
entzerrt werden. Das Verfahren ist so ähnlich wie bei den anderen Beispielen und daher soll hier nur auf die Unterschiede eingegangen werden. Dazu wird das Luftbild in den Viewer geladen und die Größe in
Pixel aus den Informationen geholt:

Im Bild und auf einer georeferenzierten
Flurkarte werden dann
Passpunkte gesucht. In diesem Fall werden Hausecken in Bodennähe verwendet:

Der
Bildmaßstab von 1:6000 bedeutet bei 16864x16864 Pixel und der üblichen
Filmgröße von 23x23 cm eine Pixelgröße von 13,6 µm und einer Pixelgröße in der Natur von 0,081 m. Das fertige Bild darf also keinefalls schlechter berechnet werden, wenn Informationsverlust vermieden werden soll. Da die
Abgreifgenauigkeit auf der Flurkarte ohnehin 0,2 mm beträgt muss hier allerdings durch den Maßstab 1:1000 bedingt nicht weniger als 0,2 m für ein Pixel gewählt werden. Die Identifikationsgenauigkeit im Bild ist dabei noch gar nicht berücksichtigt:
Das fertige entzerrte Luftbild (sagen wir mal
Orthofoto trotz des geometrischen Versatzes) kann dann zur Kontrolle in einen Viewer geladen werden und die Flurkarte als
transparenter Layer zur Kontrolle geschaltet werden:

