Verwitterung nennt man exogene Prozesse, die zur Lockerung, Aufbereitung und Zerstörung des Mineralgefüges im Festgestein führen.
Bei geologischen Prozessen wird unterschieden zwischen
exogenen Prozessen, bei denen Wettereinflüsse, Sonne, Regen und Vegetation einen Einfluss haben und den
endogenen Prozessen wie z.B. Tektonik und Vulkanismus.
Die exogenen Prozesse sind Voraussetzung für viele Alterungsprozesse. Ein typisches Beispiel ist die physikalische (oder auch mechanische) Verwitterung. Das Verwitterungsprodukt ist ein scharfkantiges Material und von minimal Schluff als Korngröße.
Im einfachsten Fall ist die Verwitterung physikalisch/mechanisch, wie bei der Frostsprengung. Dabei dringt Wasser in Spalten und Poren eines Steins ein, gefriert, dehnt sich aus und durch die Volumenzunahme sprengt den Stein auseinander. Vor allem in subpolaren Gebiet sowie subalpinen Bereich oder der subnivalen Zone entstehen durch
Frostsprengung sogenannte
Trollbrote.