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Freitag, 25. Januar 2008Feature Geometry Model
Das Feature Geometry Model ist eine abstrakte Beschreibung für ein konzeptionelles Datenmodell, des OpenGIS Consortiums (OGC).
Von geometrische Primitiven bis komplexen Geoobjekten wird in UML alles abstrakt beschrieben, so wie man es z.B. Java-Klassen wie Geotools implementieren könnte. Im Gegensatz zu Simple Features sind hier auch Kreisbögen definiert, insgesamt hat das Feature Geometry Model eine viel höhere Komplexität. Donnerstag, 24. Januar 2008Räumliche Basisoperationen
Räumliche Basisanfragen nennt man die Basisoperationen von Geo-Datenbank-Systemen auf die Anfragen mit Raumbezug zurückgeführt werden:
* Der einfachste Fall ist die Punktabfrage, die alle Objekte liefern, in denen ein Punkt liegt. * Die Rechteckabfrage liefert die Elemente, die von dem Rechteck ganz oder teilweise verdeckt werden. * Die Regionsanfrage findet alle Geoobjekte, die von einem Anfragepolygon ganz oder teilweise abgedeckt werden. * Abstandsanfragen dienen dazu alle Geoobjekte zu finden, die sich in einem bestimmten Maximalabstand zu einem Punkt befinden. * Aufwändiger ist da schon die Nearest Neighbor Query, mit der zu einem Objekt das nächstliegende Objekt gefunden werden kann. Dieses Verfahren kann auch mehrfach angewendet und so immer weitere Objekte gefunden werden. Donnerstag, 24. Januar 2008Web Feature Service
Der Web Feature Service (WFS) erlaubt den Zugriff auf Geodaten innerhalb eines verteilten GIS über Internet-Techniken.
Der WFS arbeitet nur mit Vektordaten geographischer Features in Datenbanken und liefert im Gegensatz zum WMS und WCS keine Rasterdaten. Dabei gibt es zwei Berechtigungen: * Mit Basic-WFS ist nur-lesenden Zugriff möglich (über GetCapabilities, DescribeFeatureType und GetFeature). * Der Transaction-WFS gibt auch schreibenden Zugriff auf die Daten (zusätzlich: Transaction und LockFeature) Die Operation GetFeature erlaubt hier eine umfangreiche Parameterübergabe um gezielt die gewünschten Daten (Features) vom WFS abzufragen! Daher wird auch oft an dieser Stelle nur eine Parameterübergabe in einem XML-Datenblock über HTTP-POST erwartet statt der sonst ausreichenden HTTP-GET-Methode. Donnerstag, 24. Januar 2008Web Coverage Service
Der Web Coverage Service (WCS) stellt wie der WMS Rasterdaten bereit. Allerdings liegen hier Geodaten in einem raumbasierten Datenmodell vor, neben bis zu drei Dimensionen kann auch noch eine zeitliche Dimension bereitgestellt werden.
Damit erlaubt das WCS komplexe Anfragen zu digitalen Geländemodellen und Dreiecksvermaschungen. aber auch einfache Luftbilder (genannt Grid Coverage, also die einfachere Form des Rastermodells). Statt GetMap heißt hier die Operation GetCoverage und stellt hier auch Formate wie GeoTIFF oder DTED (Digitales Geländemodell) und natürlich GML bereit. |
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