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Dienstag, 15. April 2008
Spektrale Empfindlichkeit beim Film Geschrieben von GIS
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13:18
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Filme werden unterschieden anhand des Farbspektrums für das sie empfindlich sind. Man unterscheidet:
Panchromatisch Hier führen alle Farben des sichtbaren Spektrums zu einer Belichtung, also von 400nm bis 700nm Wellelänge. Infrarot Spezielle Filme für Infrarot-Aufnahmen blenden blaues Licht aus mit einem Gelbfilter und sehen das Spektrum meist von 500nm bis 1000nm. Dafür wird hier der gesamte Infrarot-Bereich aufgenommen. Ortochromatisch Diese Filme nehmen nur bis 580nm auf, daher kann man sie auch im Labor bei Rotlicht entwickeln. Sie werden verwendet für Strich-Folien oder Druckplatten. In der Photogrammetrie haben sie keine Bedeutung. Eine Besonderheit in der Photogrammetrie ist die Infrarot-Aufnahme auf einem CIR-Film (Coloured Infra Red). Dabei wird wie üblich blau weggefiltert, statt eine blau-empfindlichen Schicht hat der CIR-Film eine infrarot-empfindliche. Die Entwicklung erfolgt dann wie bei einem Dia-Film, allerdings werden Falschfarben im Umkehrprozess der subtraktiven Farbmischung nach Albertz verwendet. Aus Grün wird Blau, aus Rot wird Grün, aus Infrarot wird Rot. Durch das weite Infrarot-Spektrum erscheinen IR-Aufnahmen meist vorwiegend rot. Dienstag, 15. April 2008Optische Abbildung
Für die optische Abbildung einer Linse werden drei Strahlen betrachtet:
Parallelstrahl - läuft parallel zur optische Achse auf Objektseite, wird durch die Linse gebrochen und läuft dann auf der Bildseite durch den Brennpunkt zum Bildpunkt Hauptstrahl - geht durch die optische Achse und damit die Mitte der Linse und wird nicht gebrochen Brennstrahl - geht auf der Objektseite durch den Brennpunkt, wird durch die Linse gebrochen und läuft dann auf der Bildseite parallel ![]() Die Newton'sche Linsengleichung berechnet die Brennweite f² = z*z', dabei steht das z für den Abstand vor und nach dem Brennpunkt. Für Bildweite und Dingweite gilt die Descart'sche Linsengleichung. Mit ihr kann man kann man die optische Abbildung einer idealen Linse berechnen. Beispiel: Eine Vase, 30 cm hoch, wird mit einer Kamera mit Brennweite f=200mm (gutes Tele) aus 1m Abstand fotografiert - wie gross müsste der Film sein? Die Lösung ist einfacher Dreisatz: g=0,3m; f=0,2m; a=1,0m m (Maßstab)= f/(a-f), einsetzen: 0,2/(1-0,2)=1/4 -> 1:4 y'=m*y, einsetzen: 0,3*1/4=0,075m Die Vase wird auf dem Film 7,5cm groß! Dienstag, 1. April 2008
Bestandteile des Bauleitplans Geschrieben von GIS
in Raumplanung um
12:40
Kommentare (0) Trackbacks (0) Bestandteile des Bauleitplans
Der Bauleitplan ist ein Planungswerkzeug zur Lenkung und Steuerung der städtebaulicher Entwicklung. Er besteht aus:
Karten * Flächennutzungsplan mit den "Darstellungen" aus dem Katalog §5 BauGB * Bebauungsplan "Festsetzungen" Beispiel für Flächennutzungsplan (rot=Wohnbereich, grau=Industriegebiet) Text * Begründungen * Umweltbericht (alle umweltbezogenen Belange in allgemein verständlicher Sprache, als Ergebnis einer strategischen Umweltprüfung, resultiert aus EU-Recht) Das Instrumentarium der Bauleitplanung wurde nach der Wiederveinigung ergänzt um einen "Vorhabensbezogener B-Plan" gemäß §12 BauGB. Danach gibt es ein Initiativrecht eines Trägers, der ein komplette Gebiet bebauen möchte. Nach Genehmigung durch den Rat kommt es zu einer "public-private Partnership". |
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