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Dienstag, 30. Juni 2009
Vokabular zur Präsentation ... Geschrieben von GIS
in Kartographie um
11:00
Kommentare (0) Trackbacks (0) Vokabular zur Präsentation thematischer Karten
Eine typische Aufgabe im Studium kann es sein, eine thematische Karte als kurzen Vortrag präsentieren zu müssen. Gut, wenn man dazu das passende Vokabular auf dem Kasten hat!
Da heißt es dann etwa: Erläutern Sie die Karte aus kartographischer Sicht und gehen auf die Darstellungsmethoden ein. Geben Sie bergündete Wertungen ab und zeigen Alternativen auf. Daher hier als Download: Vokabular zur Präsentation thematischer Karten Mit diesem Buzzwords (siehe auch: Werbespot IBM) gewürzt bekommt der Vortrag auch die richtige Musik. Als Strategie empfiehlt es sich, zuächst einmal die geschriebenen Informationen wiederzugeben um warmzulaufen und dann die Legende durchzugehen. Anschließend ist kann man dann immer noch seine eigene Meinung zu den auf der Karte verwendeten Methoden abgeben. Mittwoch, 24. Juni 2009Kargletscher
Ein Kargletscher entsteht in einer schüsselförmigen Nische im Nährgebiet des Gletschers mit Bergschrund am Rand. Dieses Gestein ist eine besonders starken Erosion ausgesetzt.
Insbesondere wird der Kesselgrund durch Detersion abgeschliffen, so dass eine Mulde enteht. Am Ausgang der Mulde bildet sich eine Karschwelle als Grenze. Diese Karschwelle wird zwar auch abgetragen, jedoch nie so stark, wie der Boden der Mulde, weil hier der Druck im Kessel und damit die Erosion viel stärker ist. In der Mulde bilden sich dann ein Karsee, wenn der Gletscher abgeschmolzen ist. Mittwoch, 24. Juni 2009Gletschertrog
Ein Gletschertrog entsteht in einem Kerbtal. Dabei sammeln sich in der Trogsohle Sedimente. Die Fjorde sind Beispiele für überflutete Gletschertröge.
Trifft ein kleiner Gletscher auf einen großen, dann geht er darin auf. Dabei entstehen Gletscherspalten, die bis zu 40 m tief sein können. Unter dem enormen Druck reagiert das Eis plastisch und fließt direkt ineinander. Der Verwitterungsschutt an den Flanken des Gletschers bildet die Seitenmoränen. Daher entstehen bei der Vereinigung zweier Gletscher sogenannte Mittelmoränen, die ein Streifenmuster im Gletscher ergeben. Mittwoch, 24. Juni 2009Gletscherbildung
Für die Gletscherbildung wird zunächst einmal eine Jahresdurchschnittstemperatur von unter 0°C benötigt. Unter der sogenannten Ablation versteht man den Umstand dass Schnee schmilzt oder sublimiert. Für die Schnee-Akkumulation muss die Ablation geringer sein als die Menge des Schneefalls damit die Schneefelder an Mächtigkeit zunehmen.
Durch Druck kommt es zu einer Zunahme der Mächtigkeit durch Kompaktion, es findet eine Schneemetamorphose von Schnee über Firn zu Eis statt. Der Gletscher bewegt sich dann von seinem Nährgebiet talabwärts zu seinem Zehrgebiet. Innerhalb des Gletschers lässt sich der Weg durch das Eis gut verfolgen. Der Weg spieglt sich an der Firnline, die auch die Schneegrenze darstellt. Die Jahresschichten im Eis lassen sich bei Vulkanasche in Island gut als Ogiven erkennen. Bleibt das Nährgebiet konstant und befindet sich der Gletscher im Fließgleichgewicht, ist also die Akkumulation gleich der Ablation, dann spricht man von einem stationären Gletscher. Dagegen wird bei dem rückschmelzenden Gletscher das Nährgebiet immer kleiner, die Gleichgewichtslinie wandert in diesem Fall langsam hangaufwärts. |
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