Unter dem Skalenniveau versteht man in der Statistik die Art vonden erfassten Merkmalen der Variablen. Dabei lassen sich verschiedene Stufen der Skalierbarkeit unterscheiden, die unterschiedliche Behandlung der Daten erforderlich machen.
Zunächst gibt es die Nominalskala, das sind irgendwelche Begriffe wie die Namen von Orten, die sich aber nicht in einer Ordnung bringen lassen. Die Ordinalskala besteht auch aus Begriffen, die sich aber ordnen (größer oder kleiner!) lassen wie z.B. Schulnoten wie "gut" oder "mangelhaft". Beides wird auch als kategorial bezeichnet und beschreiben qualitative Merkmale.
Die Kardinalskala wird unterschieden in die Intervallskala mit numerischen Werten, die sich schon addieren und subtrahieren lassen (z.B. Temperaturen in Grad Celsius) und die Verhältnisskala mit der man auch multiplizieren kann (weil es einen Nullpunkt gibt, z.B. Geldbeträge, 400 Euro ist doppelt so viel wie 200 Euro. Beide Arten von Merkmalen auf dieser Skala bezeichnet man deswegen auch als metrisch und sie beschreiben quantitative Merkmale.