Der
Kontingenzkoeffizient wird zur Messung der Stärke des Zusammenhanges zweier nominal skalierter Merkmale verwendet. Dazu werden die Daten in einer
Kreuztabelle, der sogenannten
Kontingenztabelle, aufgelistet. Danach werden die Werte mit
erwarteten Häufigkeiten verglichen. Die erwarteten Häufigkeiten lassen sich aus dem Produkt von Zeilensumme und Spaltensumme geteilt durch die Größe der Stichprobe bestimmen.
Aus der tatsächlichen und den erwarteten Häufigkeiten kann dann entsprechend der Formelsammlung der
Chi2-Wert berechnet werden. Komfortablerweise ist im StatistikLE des TI Voyage 200 mit F6-Tests-Chi2-KontingTabelle eine Funktion verfügbar, die aus einer Matrix der Beobachtungen die erwarteten Häufigkeiten sowie Chi2-Wert, P-Wert und
Freiheitsgrad bestimmt.
Der Chi2-Wert (
Chi-Square oder Chi²) genannt taucht immer nur als Quadrat auf. Man kann damit über die Größe der Stichprobe und die Dimension der Tabelle den korrigierten Kontingenzkoeffizient ausrechnen um einen Zusammenhang zwischen den Daten festzustellen.
Für den
Chi2-Test muss dann noch der kritische Chi2-Wert entweder aus einer Tabelle gesucht oder berechnet werden. Auf dem
TI Voyage 200 kann dazu unter F5-Quantile-Chi2Wert für eine bestimmte Wahrscheinlichkeit der Freiheitsgrad eingegeben werden.