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Donnerstag, 28. Januar 2010Thermosublimationsdruck
Unter Sublimation verstehen Chemiker und Physiker den thermodynamischen Prozess des unmittelbaren Übergangs eines Stoffes vom festen in den gasförmigen Aggregatzustand. Fest ist beim Thermosublimationsdruck die wachsartige Farbe auf einer Farbträgerfolie.
Durch kurzzeitiges starkes Erhitzen (bis ca. 400° Celsius) verdampft die Farbe sofort, ohne erst flüssig zu werden, Sublimation eben. Der Dampf schlägt sich dann sofort auf einem Spezialpapier nieder. Mit der Temperatur die aufgewendet wird um die Farbe zu verdampfen kann man dabei die Farbstoffmenge bestimmen, die auf das Papier übertragen wird. Damit ist eine sehr differenzierte Steuerung der Helligkeit und Sättigung der Farben eins Bildpunktes möglich. Im Gegensatz zum Tintenstrahldrucker, der nur Halbtöne durch Druckraster erzeugt lassen sich so leuchtende Farben in allen Abstufungen erzeugen (auch wegen der Reflektion des Lichts am weißen Papier. Thermosublimationsdrucker sind wegen der fotorealistischen Wiedergabe besonders als Fotodrucker beliebt, obwohl die Verbrauchsmaterialien sehr teuer sind. Nur feine Linien kann der Thermosublimationsdruck nicht leisten. Als Alternative bietet sich der Thermotransferdrucker an der Wachsfarben (Solid Ink) direkt durch das Thermotransferfarbband mit dem Heizkopf aufs Papier sogar anderes Trägermaterial druckt. Da sich das Wachs nur verflüssigt und nicht verdampt müssen die Farben nacheinander in Rastertechnik gedruckt werden und die Farbtöne werden durch Dithering erzeugt, da so keine Halbtöne erzeugt werden können. Trackbacks
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