Mit dem
Lab-Farbsystem nach
DIN 6174 kann man alle wahrnehmbaren Farben darstellen. Der Lab-Farbraum beruht auf dem der Heringschen
Gegenfarbentheorie und ist geräteunabhängig.
Der auch als
CIELAB-Farbenraum nimmt keine Rücksicht Erzeugung und Wiedergabetechnik der Farben. Das macht das Lab-Farbsystem zur perfekten Grundlage zur digitalen Bildverarbeitung, wenn Rechenoperationen auf Bilddaten angewendet werden sollen, da man hier sehr schnell an die Grenzen des Farbraums kommt.
Im Gegensatz zu
RGB-Farbraum und
CMYR-Farbraum wird mit dem
Lab-Farbraum der größte
Garmut abgedeckt und
metrische Abstände auf den Achsen entsprechen bei diesem Farbmodell auch ziemlich gut den wahrgenommenen Farbabständen.
Jede Farbe im Farbraum ist durch einen Farbort definiert, der mit den Koordinaten "L", "a" und "b" angegeben werden kann. Auf der a-Achse stehen sich Grün und Rot gegenüber, die b-Achse ist ein Übergang von Blau bis Gelb.
Merkhilfe für Doofe: Die Ampel (a) hat rot und grün, der Bahr-Baumarkt (b) ist blau und gelb.
Senkrecht auf den beiden Achsen steht die L-Achse. Sie gibt die Helligkeit wiedermit den Endpunkten Schwarz (L=0) und Weiß (L=100). Die Zwischenwerte auf dieser Achse sind die unbunten Grautöne, zusammen mit a und b werden Farben verschiedener Sättigung und Helligkeit erzeugt.