Unter DOP (Dilution of Precision) versteht man bei Satellitennavigationssystemen ein Maß für die Streubreite der Meßwerte. Der DOP hängt von der relativen Position der Satelliten zueinander und zum Beobachter ab.
Abschattungen z. B. durch Gebäude können die Anzahl der sichtbaren Satelliten verringern und schränken den von den Satelliten aufgespannten Winkel ein und können damit den DOP vergrößern. Er berechnet sich aus der Kofaktormatrix bei der Auswertung des überbestimmten dreidimensionalen Bogenschnitts der beobachteten Strecken vom Empfänger zu den Satelliten.
Für einen niedrigen DOP-Wert sollten die Satelliten und der Empfänger einen möglichst großen Winkel und damit eine möglichst großen geometrischen Raum aufspannen (GDOP, geometrischer DOP). Der sogenannte PDOP ist die 3D-Position und drückt aus, wie präzise die vertikale Höheninformation (VDOP) und horizontale Lageposition (HDOP, also nur 2D) ist. Auch für die Zeitangaben lässt sich ein TDOP ausdrücken.