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Donnerstag, 4. Februar 2010Navigationslösung
Das was handelsübliche GPS-Empfänger, egal ob Outdoor-GPS-Empfänger für Geocaching, GPS-Module im Handy oder Navis fürs Auto machen bezeichnet der Geodät etwas abfällig als Navigationslösung.
Diese Navigationslösung wird dadurch charakterisiert, dass sie nur mit der Code-Auswertung des L1-Signals arbeitet. Seit der Abschaltung der künstlichen Ungenauigkeit ist die Präzision nur noch von den systematischen Fehlern abhängig. Die Strecken zum Satelliten werden über den Zeitcode bestimmt, den der Satellit aussendet. Obwohl drei Satelliten für eine Bestimmung der Position ausreichen würden, sind vier Satelliten erforderlich, da es vier Unbekannte gibt: Drei Stationskoordinaten und ein Empfängeruhrfehler. Die typische Genauigkeit beträgt bei Geräten mit diesem Verfahren etwa 5 m in der Lage. Eine kleine Verbesserung auf 3 m kann man mit Korrekturen wie EGNOS noch erreichen. Für geodätische Zwecke ist dies aber alles unzureichend, dafür werden die Trägerphasen von L1- und L2-Signal ausgewertet. Die typischen Handheld-GPS-Empfänger eignen sich damit nur begrenzt zur Erfassung von Geodaten im mittleren Maßstabsbereich: Für die TK10 ist er nicht geeignet, für die TK25 reicht die Kartengenauigkeit von 5 m gerade noch aus. Zusätzlich sollten Meta-Daten hinterlegt werden, die auf die geringere Genauigkeit der aufgenommenen Daten hinweisen. Trackbacks
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