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Donnerstag, 4. Februar 2010Bruchkante
Mit Bruchkanten kann man die vorhandenen linearen Strukturen eines Reliefs (z. B. eine mit Höhen vermessene natürliche Umgebung) wiedergeben. Bei der Erstellung einer Dreieckvermaschung für ein digitales Geländemodell lassen sich so z. B. Böschungskanten eingliedern.
Aus geometrischen Gründen soll die Dreieckvermschung möglichst aus gleich großen und gleich geformten Dreiecken bestehen. Algorithmisch fordert man mit der Delaunay-Triangulation dazu dass in einem Kreis durch drei Punkte kein weiterer Punkt mehr liegen darf, dann gehören diese drei Punkte zu einem Dreieck. Eine Bruchkante stellt aber eine Ausnahme dar. Man schafft damit eine Unterbrechung des kontinuierlichen Verlaufs einer Oberfläche. Besonders von Menschen geschaffene Objektstrukturen führen zu sogenannten harten Bruchkanten, die nicht von der einer Dreiecksvermaschung durchschnitten werden sollen. Auch natürliche Gegebenheiten wie Strukturlinien können im DGM als Bruchkanten angelegt werden. Mit einer horizontalen Hilfsfläche lassen sich aus den Dreiecken des DGM einzelne Prismen bilden, mit den man das Volumen zwischen dem Relief und dem Horizont berechnen kann. Dies lässt sich für die Massenberechnung von Baumaßnahmen einsetzen, das hier die Differenz von den DGMs vor und nach der Baumaßnahme einfach zu berechnen ist. Dabei ist schon bei der Aufnahme, also der terrestrischen Vermessung des Erdbauwerkes, zu beachten: Die Bruchkanten, also meist Böschungen und Straßen, müssen mit aufgenommen werden, damit sie später als Bruchkanten auf im DGM enthalten sind. Nur aus den aufgenommenen Punkten sind die Bruchkanten später nur schwer zu rekonstruieren. Trackbacks
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