Bei Luftbildern wird die Erde sozusagen als Scheibe angenommen: Photogrammetrisch bestimmte Höhen beziehen sich meist auf eine Ebene. Bei geodätischen Höhenmessungen ist es aber so, dass diese geodätische Höhen sich dagegen auf ein Ellipsoid oder besser auf die kugelförmige Normalnullfläche beziehen.
Je größer dabei die Fläche wird, desto größer wird dabei auch der maximale Höhenfehler.
Werden für eine Fläche von s1 x s2 Metern nun zur absoluten Orientierung nur 4 Passpunkte in den Ecken der Aufnahme verwendet, dann ergibt sich daraus ein maximaler Höhenfehler von
(s1² + s2²)/8 * R
Ähnlich kann auch für einen bestimmten Punkt der Ebene dann der Zuschlag als Korrektur berechnet werden. Alternativ müssen Passpunkte zuerst in ein kartesisches Koordinatensystem umgerechnet und dann erst zur Orientierung herangezogen werden.