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Mittwoch, 23. Januar 2008XML und Geodaten
XML, wurde eigentlich als Standard für strukturierte Dokumente (SGML) entwickelt, aber in der Praxis mehr für den Datenaustausch verwendet, das gilt natürlich auch für Geodaten.
Beispiele: * GML - die Geography Markup Language zum Austausch geobezogener Objekte (hier Features genannt). * KML - die Keyhole Markup Language als Austauschformat für Google Earth. * GPX - das GPS Exchange Format zur Speicherung von GPS-Daten vor allem beim Geocaching. Es wird zwischen Wohlgeformtheit und der Validität eines Dokuments unterschieden. Um wohlgeformt zu sein, muss ein Dokument syntaktischen Regeln genügen, wie man auch syntaktische Fehler z. B. von HTML kennt, also es muss zu jedem Start-Tag eine End-Tag geben und diese Elemente dürfen sich nicht überlappen (wie offene und geschlossene Klammern in Mathe). Vor allem aber wird Groß/kleinschreibung unterschieden - case does matter! Für die Validierung war früher ist eine DTD erforderlich, diese Document Type Definition war die einzige Möglichkeit eine XML-Datei prüfen zu lassen. Allerdings sind DTD selber keine XML-Dateien und lassen nur grobe Vorgaben zu. Mit dem XML Schema gibt es seit 2001 eine weitere Möglichkeit, das Schema die Struktur eines XML Dokuments beschreiben. Das Schema selbst nutzt eine XML Syntax und kann so auch geparst werden. Datentypen wie integer, string oder boolean werden unterstützt und andere Datentypen lassen sich definieren. Nicht zu verwecheln in diesem Zusammenhang sind XSLT Dateien! Diese dienen dazu aus XML-Dateien mit einem Preprozessor für XSL-Transformationen aus XML in HTML einen schicken Output zu generieren. Trackbacks
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