ISO 19115 ist der wichtigste Standard für
Metadaten und entspricht auch der OGC-Spezifikation von Metadaten.
Seltener verwendet ist auch der von HTML-Seiten bekannte "
Dublin Core", dessen Elemente dort in den Meta-Keywords (sic!) stehen und mit "DC." anfangen.
Metadaten sind "Daten über Daten", denn über die
Geodaten an sich lässt sich auch noch etwas sagen. Geodaten haben einen Titel, ein bestimmtes Datenformat, sind auf einem zeitlichen Stand und sind auf eine bestimmte Methode erfasst worden. Man unterscheidet dabei zwischen syntaktischen Metadaten und semantischen Metadaten.
Semantische Metadaten zielen dabei auf die inhaltliche Qualität der Geodaten ab, also Titel und kurze Beschreibung, Urheber, Maßstab.
Syntaktische Metadaten dagegen dienen der Interoperabilität, sie beschreiben den technischen Aufbau der Daten wie das Datenformat und das verwemdete Datenmodell.
Besondere Bedeutung haben Qualitätsparameter, die ebenfalls Metadaten darstellen und eine Aussage über die Qualiät der Daten machen, wie z.B. Vollständigkeit der Daten, Genauigkeit der Koordinaten oder wie genau die thematischen Sachattribute sind.
Beispiel:
Metadatenkatalog geoMDK im Geodatenportal Niedersachsen.