Ein Geoinformationssystem ist ein Informationssystem (also Hardware, Software, Daten und Anwendungen) mit dem raumbezogene Daten digital erfasst und dann analysiert und grafisch präsentiert werden (verkürzte Definition). Ein GIS erweitert somit die Nutzungsmöglichkeiten der klassischen Landkarte. Neben der Visualisierung spielen Geooperatoren (Abfragen und Selektionen, Abstandszonen, Verschneidung, Regionalisierung) eine wichtige Rolle zur Analyse der Geodaten.
Unter Geokodierung versteht man die Ergänzung von beispielsweise Adressdaten aus ein CRM-System mit Koordinaten. Für viele Operationen mit einem GIS ist erforderlich, da der Raumbezug nicht nur in einer sekundären Metrik (wie z. B. Postleitzahlen) vorliegt.
Üblicherweise werden die Koordinaten als Metadaten zur betreffenden Information abgelegt. Für Datensätze mit Adressen kann man sich zwei weitere Felder vorstellen, die den Breiten- und Längengrad im Datum WGS84 als Dezimalwert aufnehmen. Es gibt einige Lösungen, die diesen Vorgang automatisiert durchführen können, beispielsweise bietet das Google Maps API einen Weg auf dem ein Geocoder für eigenen Anwendungen aufgesetzt werden kann.
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