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Montag, 7. Juli 2008Darstellungsmöglichkeiten in Raumordnungsplänen
Die zeichnerische Darstellung in regionalen Raumordnungsprogrammen ist in der Verordnung über das Verfahren zu Aufstellung und über die Darstellung der regionalen Raumordnungsprogramme geregelt.
Siedlungsstruktur Die Raum- und Siedlungsstruktur weist Mittelzentren und kleine Orte aus. Hier findet meist die dezentrale Konzentration Anwendung: Im "Zentrale-Orte-System" werden Oberzentren, Mittelzentren, Unterzentren auf Landesebene festgelegt, dabei werden die Oberzentren per Gesetz festgelegt (z.B. wegen der Hochschulen). Dies hat auch Auswirkungen auf die Standortanalyse im Geomarketing. Infrastruktur Für die Siedlungsentwicklung ist die Betrachtung der Siedlungsachsen wichtig, dies ist vor allem Infrastruktur wie Autobahn, an deren Achsen die Siedlungsentwicklung statt findet, aber auch Infrastruktur zur Ver- und Entsorgung. Eignungsgebiete Das Eignungsgebiet kann verwendet werden, um z.B. einen Windenegiepark an anderer Stelle auszuschließen. Allgemein soll es raumbedeutende Maßnahmen darstellen, die nur hier umgesetzt werden sollen. Vorranggebiete In einem Vorranggebiet (in Niedersachen: Vorsorgegebiet) soll die dargestellte Nutzung oder Funktion einen Vorrang vor anderen bekommen. Ist eine Nutzung mit der Vorrangnutzung nicht vereinbar ist diese ausgeschlossen. Dies kann man einsetzen, um z.B. Industriegebiete zu verhindern. Vorbehaltsgebiete Das Vorbehaltsgebiet ist der Vorrang in einer abgeschächten Variante. Hier ist einfach nur mal der Gedanke an die Nutzung oder die Funktion fixiert, damit er bei der Abwägung ein besonderes Gewicht bekommt. Typoische Anwendungen sind z.B. Erholung, Trinkwassergewinnung, Natur und Landschaft. Trackbacks
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