Die Koordinaten der Skulpturen wurden mit einem handelsüblichen GPS-Handempfänger (Garmin GPSMap 60 CSx) bestimmt. Die Genauigkeit dieser Empfänger liegt unter den Bedingungen im botanischen Garten bei etwa 3-5 Metern. Dies ist durch das einfache Verfahren der Code-Auswertung bedingt.
Mit geodätischen GPS-Empfängern ließe sich zwar durch die Phasen-Auswertung eine höhere Genauigkeit erreichen, dies ist allerdings für unsere Anwendung nicht erforderlich. Die Koordinaten wurden im GPS-Empfänger gespeichert und dann mit der vom Hersteller Garmin mitgelieferten Software „MapSource“ ausgelesen und als GPX-Datei abgepeichert.
Das GPS Exchange Format (kurz GPX) ist ein Datenformat zur Speicherung von Geodaten (GPSDaten) und basiert auf dem allgemeinen XML-Standard. Es ist ein offenes und lizenzfreies Format, das den Austausch von Geodaten zwischen verschiedenen Programmen erleichtert. Die GPX-Datei ließe sich auch in Google Earth importieren, hier würden dann allerdings nur die aus MapSource verwendeten Symbole verwendet.
Ein Test bestätigte auch. dass die gemessenen Koordinaten gut mit der Darstellung in Google Earth übereinstimmen. Die Nadel erleichtern auch später die Positionierung der Objekte im Programm SketchUp.