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Dienstag, 1. Juni 2010Temporale Auflösung
Unter der temporalen Auflösung eines Fernerkundung-Systems versteht man die Zeitdauer zwischen der Überfliegung des selben Gebiets.
Während meteorologische Aufnahmesysteme an einem Tag mehrere Aufnahmen macht, ist dies bei Landsat TM nur alle 28 Tage der Fall. Landsat 5 überfliegt alle 16 Tage das gleiche Gebiet, damit beträgt die temporale Auflösung hier 16 Tage. Dienstag, 1. Juni 2010
Radiometrische Auflösung Geschrieben von GIS
in Fernerkundung um
09:15
Kommentare (0) Trackbacks (0) Radiometrische Auflösung
Unter radiometrische Auflösung versteht man die Anzahl der unterscheidbaren Graustufen eines Sensors.
Die Anzahl ist immer eine Zweierpotenz und üblich sind bei Fernerkundung-Systeme 8 oder 12 Bit pro Kanal. Damit verlangt eine hohe radiometrische Auflösung die Fähigkeit von einem Sensor auch geringe Strahlungsunterschiede zu unterscheiden. Anders gesagt ist es ein Maß für die kleinste Differenz in einer Menge auswertbarer elektromagnetischer Energiestrahlung. Dienstag, 1. Juni 2010Geometrische Auflösung
Die Angabe der geometrischen Auflösung macht eine Aussage darüber wie gut ein Sensor die Signale von benachbarten Objektstrukturen getrennt erfassen kann. Die Objekte verschwimmen nicht unscharf miteinander sondern sind sauber unterscheidbar.
Digitale Bilder sind üblicherweise im Rasterformat vor, dabei besteht das Raster aus Pixeln. Dann gibt die geometrische Auflösung die Kantenlänge eines Pixels an. Wenn sich die Angabe auf die Objektgröße bezieht wird die Angaben in m als Bodenauflösung bezeichnet. Um so kleiner die Bildelemente desto besser geometrische Auflösung und die Erkennbarkeit von Details. Typische Werte für Bodenauflösungen bei Systemen auf Flugzeugen sind zwischen 10 und 20 cm, hochauflösende Erdbeobachtungssatelliten dagegen erreichen immerhin schon ein geometrische Auflösung im Submeterbereich. Dienstag, 1. Juni 2010Was ist Fernerkundung?
Fernerkundung generiert Informationen durch berührungsfreie Messtechniken.
Neben der berührungsfreie Datenerfassung gehören auch Datenanalyse und Interpretation dazu. Dazu ist die Visualisierung der Raumdaten in Form von Bildverarbeitung wesentlicher methodischer Bestandteil. Damit wird die Fernerkundung ist ein Werkzeug zur Erdbeobachtung. Mit unterschiedlichen Sensoren und aus unterschiedlicher Distanz kann die Erdoberfläche indirekte gemessen werden. So lassen sich z.B. umweltbezogene Fragestellungen sofort über einen längeren Zeitraum erfassen um sie dann anschließend zu analysieren und bewerten. Wichtig für Fernerkundung: Die zu messende Größe wird nur aus der elektromagnetischen Strahlung die von dem Objekt ausgesendet oder reflektiert wird abgeleitet! Das ganze passiert dann aus Luft- oder Raumfahrzeugen die die Erdoberfläche beobachten. |
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