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Dienstag, 30. Juni 2009
Vokabular zur Präsentation ... Geschrieben von GIS
in Kartographie um
11:00
Kommentare (0) Trackbacks (0) Vokabular zur Präsentation thematischer Karten
Eine typische Aufgabe im Studium kann es sein, eine thematische Karte als kurzen Vortrag präsentieren zu müssen. Gut, wenn man dazu das passende Vokabular auf dem Kasten hat!
Da heißt es dann etwa: Erläutern Sie die Karte aus kartographischer Sicht und gehen auf die Darstellungsmethoden ein. Geben Sie bergündete Wertungen ab und zeigen Alternativen auf. Daher hier als Download: Vokabular zur Präsentation thematischer Karten Mit diesem Buzzwords (siehe auch: Werbespot IBM) gewürzt bekommt der Vortrag auch die richtige Musik. Als Strategie empfiehlt es sich, zuächst einmal die geschriebenen Informationen wiederzugeben um warmzulaufen und dann die Legende durchzugehen. Anschließend ist kann man dann immer noch seine eigene Meinung zu den auf der Karte verwendeten Methoden abgeben. Dienstag, 23. Juni 2009Signaturen
Signaturen sind Kartenzeichen in der Kartographie für Punkte, meist in lagetreuer Verortung, für Punkte von Interesse, aber auch Linien und Flächen (mit Füllung oder Muster.
Die konkreten oder sprechenden Signaturen sind meist Aufrißbilder oder 3D-Darstellungen und der Inhalt der Darstellung erklärt sich von selbst wie z.B. Sehenswürdigkeiten. Alternativ wird oft auch eine abstrakte Darstellung für eine schematische Signatur gewählt werden, die für den Betrachter besser wieder erkennbar ist. Häufungen dieser Signaturen z.B. in Ballungsgebieten erschweren aber die Erkennbarkeit. Der Abstand zwischen zwei Signaturen sollte so groß wie eine Signatur sein. Quantitative Angaben durch die Größe ist nur eingeschränkt möglich, ein verbreiteter Fehler ist dabei die Signaturen geteilt darzustellen (halbe Kühe oder anderes). Mit Punktsignaturen lassen sich auch Wertereihen darstellen. Durch die Innenausfüllung lassen sich mehr quantitative Stufen darstellen als nur durch Helligkeitswerte. Abstrakte geometrische Signaturen (wie Dreieick, Quadrat, Kreis) sind für quantitative Aussagen gut geeignet und sind teilweise auch kombinierbar (Quadrat mit Kreis drin). Die Auswahl an Primärformen ist jedoch begrenzt und meist auf jeder Karte mit anderer Bedeutung so dass sie nicht intuitiv für den Betrachter interpretierbar ist. Die Gruppenfähigkeit von Signaturen ist ein Maß für die Eignung durch geringe Veränderung zu abgeleiteten und verwendbaren Sekundärformen zu gelangen. So lassen sich Begriffshierarchien darstellen aus denen erkennbar ist wie Begriffe zu Oberbegriffen gehören. Dafür sind die sprechenden Signaturen nämlich nicht geeignet. Unter der Kombinationsfähigkeit versteht man dagegen das Maß wie sich Signaturen kombinieren lassen, auch das klappt vor allem mit abstrakten Signaturen. Diese kombinierten Signaturen verdienen auch immer einen Eintrag in der Legende um keine Verwirrung zu stiften. Die redundante Verschlüsselung erhöht die Erkennbarkeit, z.B. Metallindustrie immer als Hexagon und zusätzlich immer in Blau. Wird eine Signatur skaliert muss auch die Strichstärke proportional vergrößert werden. Bildhafte Signaturen zu entwerfen ist eine Kunst und erfordert Kreativität, hebt die Karte dann auch von der Masse positiv ab. Linearsignaturen wie die verbreitete Eisenbahnlinie oder Autobahn sind sehr verbreitet aber wirken recht belasten für das Kartenbild. Dienstag, 16. Juni 2009Quantitative Diagramme
Für diskrete Daten werden auf einer Karte oft Zahlenwertfiguren wie die Zählrahmenmethode oder ein einfaches Quadratgitter eingesetzt. Kleinere Werte werden durch Stäbe visualisiert, die auf den entsprechenden Flächen abgestellt werden.
Die üblichen Diagrammtypen wie Kreis-, Balken- und Säulendiagramm werden auch oft verwendet und gern auch als Flügeldiagramm mit einem Trennbalken in der Mitte zur Gegenüberstellung alter und neuer Daten verwendet. Dabei ist immer darauf zu achten, dass nicht mehr als acht Variablen in die Darstellung eingehen. Die Kleingeldmethode verwendet dann zusätzlich große und kleine Punkte für große und kleine Werteinheiten. Alternativ können auch dreidimensionale Blöcke gebildet werden. Werden sprechende Signaturen verwendet, dürfen diese nicht geteilt werden! Für stetige Daten lassen sich größenvariable Figuren einsetzen (Quadrate, Kreise, Würfel...). Dabei ist darauf zu achten, dass die Figuren nicht zu groß werden! Abhängig von der Verteilung kann der Figurenmaßstab, der in der Legende darzustellen ist proportional oder willkürlich sein. Es ist auch möglich die Daten zu klassifizieren und dann gestufte Größen zu verwenden. Die Darstellungen lassen sich auch als multivariates Diagramm kombinieren, also Kreisdiagramm z.B. als größenvariable Kreisfiguren. Dienstag, 16. Juni 2009Punktsignatur
Die Punktstreuungskarten subsummiert mehrere Objekte repräsentativ und wird auch als dot density map bezeichnet. Eine Punktsignatur ist nicht unbedingt eine Lokalsignatur. Hier ist es eine Darstellungsmethode, die durch Punktsignaturen
sowohl Verteilung, Streuungsdichte und ungefähre Menge der Objekte wiedergibt Dabei sollten Punktsignaturen gleichmäßig verteilt werden um die Interpretation zu vermeiden sie wären lokal verortet. Die Kategorien sind dabei durch Formen unterscheidbar bei gestuften Signaturgrößen. Je nach Maßstab werden in der kartographischen Zusammenfassung die absolute Menge der benachbarten Objekte in einem Punkt zusammengefasst. Dabei liegt der Punkt im Schwerpunkt des Objekthaufens. Daher ist das Verfahren für Maßstäbe unter 1:5 Mio nicht geeignet. Weitere mögliche Probleme: Zuviele Punkte weil die Werteinheit falsch gewählt wurde, oder aber die Punktsignatur ist zu groß oder zu klein und täuscht so zu hohe oder zu geringe Dichte vor. Vorteil der Punktsigantur ist aber die gute Verständlichkeit der räumlichen Verteilung. Als Variante findet man selten auch Pseudoisolinien zur Abgrenzung der Gebiete unterschiedlicher Punktdichten. |
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