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Donnerstag, 24. Januar 2008Metadaten
ISO 19115 ist der wichtigste Standard für Metadaten und entspricht auch der OGC-Spezifikation von Metadaten.
Seltener verwendet ist auch der von HTML-Seiten bekannte "Dublin Core", dessen Elemente dort in den Meta-Keywords (sic!) stehen und mit "DC." anfangen. Metadaten sind "Daten über Daten", denn über die Geodaten an sich lässt sich auch noch etwas sagen. Geodaten haben einen Titel, ein bestimmtes Datenformat, sind auf einem zeitlichen Stand und sind auf eine bestimmte Methode erfasst worden. Man unterscheidet dabei zwischen syntaktischen Metadaten und semantischen Metadaten. Semantische Metadaten zielen dabei auf die inhaltliche Qualität der Geodaten ab, also Titel und kurze Beschreibung, Urheber, Maßstab. Syntaktische Metadaten dagegen dienen der Interoperabilität, sie beschreiben den technischen Aufbau der Daten wie das Datenformat und das verwemdete Datenmodell. Besondere Bedeutung haben Qualitätsparameter, die ebenfalls Metadaten darstellen und eine Aussage über die Qualiät der Daten machen, wie z.B. Vollständigkeit der Daten, Genauigkeit der Koordinaten oder wie genau die thematischen Sachattribute sind. Beispiel: Metadatenkatalog geoMDK im Geodatenportal Niedersachsen. Donnerstag, 24. Januar 2008
Implementierungsspezifikationen Geschrieben von GIS
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08:22
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Implementierungsspezifikationen werden von der OGC definiert und lassen sich einteilen in:
* Formale Beschreibungen für verschiedene Programmierschnittstellen und Datenmodelle * Systemunabhängige Beschreibungen mit XML * Schnittstellen für Internetdienste Die Implementierungsspezifikationen werden neben Modellierungen (also Entwürfen von fertigen Modellen zur Abbildung der realen Welt) veröffentlicht. Mittwoch, 23. Januar 2008
Geography Markup Language Geschrieben von GIS
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17:45
Kommentare (0) Trackbacks (0) Geography Markup Language
Die GML (Geography Markup Language) ist ein OpenGIS Standard der OGC für Geodaten (hier "geographical features" genannt) in XML. Die Dateien haben üblicherweise die Erweiterung ".gml" hinter dem Dateinamen.
Das OGC führte XML-Schemata in GML ein, um die Verknüpfung der zahlreichen unterschiedlichen relationalen Datenbanken mit Geodaten zu erleichtern und so eine Interoperabilität herzustellen. Man kann den Encoding Standard der GML in der aktuellen Version als PDF kostenlos herunterladen wenn man dem "OGC Implementation Specification Download Agreement" zustimmt. GML codiert mit den GML-Geometrien geographische Objekte um Straßen, Flüsse oder Brücken zu beschreiben. Als Objekttypen stehen dazu Point, LineString und Polygon zur Verfügung. Dieses Modell wurde auch von KML übernommen. Als Koordinaten-System verwenden OGC-konforme GML-Dateien meist die von European Petroleum Survey Group Geodesy (EPSG) verwaltete Liste, dabei bedeutet EPSG:4326 beispielseise WGS84, dies wird mit dem Attribut "srsName" angegeben. Mittwoch, 23. Januar 2008Interoperabilität
Standardisierung und Normung hat vor allem die Interoperabilität zum Ziel.
Man spricht von Interoperabilität, wenn mehrere Programme dasselbe Dateiformat oder dieselben Protokolle verwenden können. Da Geodaten relativ komplex sind wurde in der Vergangenheit viel auf proprietäre Entwicklungen gesetzt. Sie entsprachen also nicht allgemein anerkannten Standards sondern waren hauseigene Entwicklungen. Dadurch war ein Datenaustausch nur mit Hilfe von Konvertierungsprogrammen wenn überhaupt möglich. |
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