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Sonntag, 7. September 2008Raumplanung
Raumplanung nimmt zielbewusst, ordnend und zukunftsgerichtet Einfluss auf politische Verfahren, die sich auf den Lebensraum nachhaltig auswirken und lässt dabei Optionen für weitere Generationen.
Dabei steht die Nachhaltigkeit der Raumentwicklung im Vordergrund: Vorhandene Ressourcen müssen erfasst und für die Zukunft aufgeteilt werden. Dabei sind Geo-Informationssysteme gute Werkzeuge. Die Bedürfnisse der Gegenwart müssen unter Berücksichtigung zukünftiger Generationen befriedigt werden. Montag, 7. Juli 2008
Darstellungsmöglichkeiten in ... Geschrieben von GIS
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11:18
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Die zeichnerische Darstellung in regionalen Raumordnungsprogrammen ist in der Verordnung über das Verfahren zu Aufstellung und über die Darstellung der regionalen Raumordnungsprogramme geregelt.
Siedlungsstruktur Die Raum- und Siedlungsstruktur weist Mittelzentren und kleine Orte aus. Hier findet meist die dezentrale Konzentration Anwendung: Im "Zentrale-Orte-System" werden Oberzentren, Mittelzentren, Unterzentren auf Landesebene festgelegt, dabei werden die Oberzentren per Gesetz festgelegt (z.B. wegen der Hochschulen). Dies hat auch Auswirkungen auf die Standortanalyse im Geomarketing. Infrastruktur Für die Siedlungsentwicklung ist die Betrachtung der Siedlungsachsen wichtig, dies ist vor allem Infrastruktur wie Autobahn, an deren Achsen die Siedlungsentwicklung statt findet, aber auch Infrastruktur zur Ver- und Entsorgung. Eignungsgebiete Das Eignungsgebiet kann verwendet werden, um z.B. einen Windenegiepark an anderer Stelle auszuschließen. Allgemein soll es raumbedeutende Maßnahmen darstellen, die nur hier umgesetzt werden sollen. Vorranggebiete In einem Vorranggebiet (in Niedersachen: Vorsorgegebiet) soll die dargestellte Nutzung oder Funktion einen Vorrang vor anderen bekommen. Ist eine Nutzung mit der Vorrangnutzung nicht vereinbar ist diese ausgeschlossen. Dies kann man einsetzen, um z.B. Industriegebiete zu verhindern. Vorbehaltsgebiete Das Vorbehaltsgebiet ist der Vorrang in einer abgeschächten Variante. Hier ist einfach nur mal der Gedanke an die Nutzung oder die Funktion fixiert, damit er bei der Abwägung ein besonderes Gewicht bekommt. Typoische Anwendungen sind z.B. Erholung, Trinkwassergewinnung, Natur und Landschaft. Montag, 7. Juli 2008Regionalplanung
Für die Regionalplanung sind in der Regel Bezirke und Verbände, eher selten Kreise und kreisfreie Städte zuständig. Bei den immer knapper werdenden finanziellen und räumlicher Ressourcen ist es nicht mehr vertretbar, Änderungen an räumlichen Strukturen ungeplant vorzunehmen.
In Niedersachsen gibt es dafür ein regionales Raumordnungsprogramm (RROP) als gemeinsame Landesplanung mit Bremen auf der informellen Planungsebene. Die Regionalpläne sind aus dem Raumordnungsplan für das Landesgebiet zu entwickeln. Diese Zuständigkeitsregelung bedeutet inhaltlich, dass die untere Ebene der staatlichen Planung in kommunaler Hand liegt und somit eine Stärkung der Planungshoheit. Dies gibt den Kommunen einen größeren Spielraum für Entscheidungen. Der Regionalplan basiert auf dem Bundes-Raumordnungsgesetz (ROG), dem niedersächsichen Raumordnungsgesetz (NROG) und diversen Fachgesetzen (LROP). Er wird durch den Kreistag als Satzung beschlossen und ist behördenverbindlich, hier gilt also das Anpassungsprinzip. Der Maßstab von 1:50000 erlaubt nur unscharfe Raumabgrenzungen, die oft nur durch Symbole erkennbar sind. Ziel des Regionalplans ist die Darstellung der angestrebten räumlichen und funktionalen Entwicklung. Montag, 7. Juli 2008
GIS-Einsatz in der Bauleitplanung Geschrieben von GIS
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10:19
Kommentare (0) Trackbacks (0) GIS-Einsatz in der Bauleitplanung
Für den Einsatz von GIS-Einsatz in der Bauleitplanung gibt es einige Beispiele: Neben der Standortanalyse und der Entwicklung von Plänen zur Umstrukturierung können auch städtische Aufgaben wie die Verwaltung von Grünflächen und Gebäuden erledigt werden.
Bauleitpläne lassen sich georeferenzieren, um sie dann digital bearbeiten und verwalten zu können. GIS kann zum sammeln, analysieren und darstellen raumbezogenener Daten verwendet werden, dabei können alle Planungsdaten in der GIS-Datenbank gespeichert werden. Nach der Analyse können die Daten in verschiedene Layer abgelegt und diese Layer je nach Einsatzzweck als räumliche Daten für Tabellen, Karten, Pläne oder Berichte verwendet werden. |
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